Wir Druiden – kurz erklärt

Wir sind ein bald 250 Jahre altes soziales Netzwerk. 

Sie finden bei uns einen Rahmen für ehrliche und offene Gespräche;
die Begegnung mit unterschiedlichen Lebenserfahrungen, Meinungen und Standpunkten; Vertrauen und gegenseitigen Respekt.

Unser Leitstern ist das Ideal der Aufklärung:
„Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“

Der Name „Druiden“ weist auf die Romantik unserer Gründerjahre hin.
Er symbolisiert die Verbindung von Herz und Verstand, Kultur und Natur.

Sie erleben bei uns auch die Pflege traditioneller Werte und Sitten. Sie geben den Menschen Orientierung, kulturelle Identität, Geborgenheit – und Offenheit für Neues.


Darstellung als Jäger, Bronze-Statue von 2006 in Walsrode

April

Laut flötet der Wind durch den Haselnußstrauch,
Schneeflocken durchwirbeln den Hain,
Bald Hagel, bald Regen und eisiger Hauch,
Bald lachendster Lenzsonnenschein.
Ich weiß ja, daß kurz dieser Sonnenblick dauert,
Daß Hagel und Regen und Schneefall schon lauert
Und Nordwinds erstarrendes Wehn,
Und dennoch mich freudige Hoffnung durchschauert,
Es ist ja so schön, ja so frühlingshaft schön.

Erfriern auch die Veilchen, die gestern erblüht,
Verstummt auch der Fink in dem Wald –
So lieb ich, April dich, in meinem Gemüt
Ist's auch heute warm, morgen kalt.
Auch dich hatt' ich lieb, die so oft mich belogen,
So oft mich mit Lachen und Weinen betrogen,
Dich Mädel, trotz Falschheit und Lug,
Ja, Zauberkraft war's, die zu dir mich gezogen,
Ja Trug, doch berauschender, seliger Trug.

Schon lange ist's her, schon manch langes Jahr,
Hab' immer gern deiner gedacht,
Du rosige Wange, du goldhelles Haar,
Du Auge, voll tiefblauer Pracht,
Ihr Lippen, wie konntet ihr lachen und schmollen,
Ihr Augen, wie konntet ihr strahlen und grollen,
Bald Höllenpein spenden und bald Paradies,
Was half mir mein besseres Wissen und Wollen,
Ja Lüge und Trug war's, doch süß, ach so süß.

Ich weine den Blumen des Herzens nicht nach,
Schon morgen erblüht neues Glück,
Und wenn auch der Nordwind die Lenzblüten brach,
Ein Jahr und sie kehren zurück.
Ja Hagel und Regen und Sonne und Schneien,
Und Wechsel von Trauer, von Lust und Bereuen,
Bald jauchzend, bald düster und still,
Die Lust nicht verachten, die Schmerzen nicht scheuen,
Ich lieb euch, falsch Mädchen und falscher April.

Hermann Löns (1866 - 1914), deutscher Naturforscher, Tierschilderer, Heide- und Liederdichter

Quelle: Löns, H., Gedichte. Junglaub, Erstdruck 1919


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Buch
vom Kinderheim an der Nordsee vom Deutschen Druiden-Orden VAOD e.V.
(21x24cm, 184 Seiten)
25 Euro incl. Versandkosten
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Warum nennen wir uns Druiden?

Der Name symbolisiert die Verbindung von Ethik, Wissenschaft, Naturverbun-denheit und Weisheit. [mehr]

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