Logenverbot


Bereits kurz nach der Machtergreifung 1933 begann die NSDAP die Logen des Deutschen Druiden-Ordens und der Freimaurer zu verfolgen. Ihre Grundideen – Toleranz, Humanität, globale Verständigung – standen der völkisch-nationalen Ideologie der NS-Diktatur konträr gegenüber.

Alle Druiden-Logen mussten sich 1935 wegen des nationalsozialistischen Logenverbotes auflösen.
Auch die Loge Achalm musste ihren bisherigen Versammlungsraum, in der Nürtingerhofstraße, aufgeben.
Trotz des Logenverbotes trafen sich die Druiden als „Stammtisch“ weiter in der Gaststätte „Ritter“.
Gerne besuchten die Mitglieder der Loge gemeinsam die Oper in Stuttgart. Inzwischen war sogar das Wort „Loge“ unerwünscht, wie der beiliegende Ausschnitt aus dem Sitzplan des großen Hauses von 1938 zeigt.
Ausschnitt: Sitzplan Großes Haus Stuttgart, 1938